SNE
Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin
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SNE aktuell

SNE Kongress

13. März 2018
Trafo Hallen Baden
Komplementärmedizinische Therapie- und Behandlungskonzepte in der Gynäkologie

Anmeldeformular


SNE Symposium

4. - 6. Oktober 2018
Landhaus Solothurn

Programm Vorbestellung


 

Symposium 5. – 7. Oktober 2017 im Landhaus, Solothurn

Bücherliste

Skripte der Vorträge
Skripte der Kurzreferate

2003

Die SNE Stiftung für Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin hat den von der EGK-Gesundheitskasse ausgerichteten Förderpreis im Betrag von je Fr. 5‘000.- an folgende drei aussergewöhnliche Frauen und Preisträgerinnen überreicht:

Es handelt sich um die Preisverleihung im Rahmen der 10. Schweizerischen Gesundheitstage: die Preisträgerinnen verdienen öffentliche Anerkennung und Dank für ihr vorbildliches Wirken im Interesse des verbesserten Wohlbefindens der Menschen, die sich ihnen anvertraut haben. Die Preisträgerinnen sind keine Ärzte. Sie kamen auf unterschiedlichen Lebenswegen zu ihren Methoden: via Krankenpflege, Naturheilkunde, Gymnastik und Tanz. Auch wenn sie sich einer bestimmten Methode verschrieben haben, sie sind alle keine Spezialistinnen sondern Generalistinnen. Ihre Therapien erfassen den ganzen Menschen innerhalb seines Lebensumfeldes. Wir gratulieren den renommierten Preisträgerinnen.

Hanne Marquardt – Fussreflexzonenmassage

Hanne Marquardt

Hanne Marquardt ist im Allgäu aufgewachsen und liess sich zur Krankenpflegerin, Masseurin und Heilpraktikerin ausbilden. Sie erfasste den Menschen als Ganzes und entdeckte, dass alles mit allem verknüpft ist. Sie wandelte gewissermassen auf den Spuren der alten Inkas, Chinesen, Inder und Indianer – und sie setzte neben den Füssen vor allem auch ihren Kopf ein. Sie erkannte aus Beobachtungen und beim Nachdenken, dass sich die einzelnen Körperteile gegenseitig beeinflussen.

In den Füssen haben alle Organe ihre zugeordneten Stellen, die sogenannten Reflexzonen. Die Füsse können wie eine Landkarte des Körpers gelesen werden und erzählen ausführliche Geschichten. Von hier aus kann auch auf die Organe eingewirkt werden.

Die Preisträgerin leitete 1967 die ersten Kurse für medizinisch-therapeutische Fachkräfte und gründete 1970 die Schule Hanna Marquardt. Sie gibt in 14 Lehrstätten in verschiedenen Ländern das therapeutische Wissen weiter, und 1993 gründete Frau Marquardt in Armenien ein privates Hilfsprojekt. In der Schweiz wurde 1993 der Verband Reflexzonentherapie am Fuss (VRZF) gegründet. Die rund 600 Mitglieder haben alle ihre Ausbildung an einer Schule von Hanna Marquardt absolviert und nutzen ihren enormen Erfahrungsschatz.

Mechthild Scheffer – Bachblütentherapie

Mechthild Scheffer

Mechthild Scheffer leistet seit 1981 eine umfangreiche Aufbauarbeit zur Weiterverbreitung der Bachblütentherapie, die vom englischen Arzt Edward Bach (1886 – 1936) gewissermassen erfunden worden ist – sie verhalf dieser Methode zur Entfaltung. Dr. Bach listete die 38 häufigsten seelischen Störungen auf und suchte intuitiv die passende Blüte oder den geeigneten Naturstoff in homöopathie-ähnlicher Dosierung, um die entgleisten Verhaltensmuster der menschlichen Natur zu kurieren.

Frau Scheffer nahm sich dieses Wissen mit der ihr eigenen Gründlichkeit an. Sie betreibt in Hamburg ein entsprechendes Forschungsinstitut. Sie drückte der Therapie aufgrund der eigenen Erkenntnisse ihren Stempel auf und bietet eine „risikolose Hilfe zur seelischen Selbsthilfe“, wie sie sagt. Sie lehrt einen – Zitat – „konstruktiven Umgang mit Stresssituationen“.

Klara Wolf – Atemschulung

Klara Wolf

Frau Wolf wurde 1909 in Zürich geboren und lebt in Brugg – als lebendiger Beweis dafür, was die Kunst des gesundheitserhaltenden Atems zu bewirken vermag – ein hohes Alter bei einer erstaunlichen Vitalität. Sie absolvierte eine tänzerisch-gymnastische Ausbildung. Vor diesem Hintergrund entdeckte sie die Bedeutung der Sauerstoffzufuhr nach allen Regeln der Kunst. Sie beschränkte sich aber nicht auf diese Lungentätigkeit, die sich auf den ganzen Menschen auswirkt. Sie verstand die Lunge nicht einfach als Pumpe. Es ging ihr um den gesundheitlichen Nutzen und die umfassende menschenbildende Bedeutung einer bewussten Atmung in Verbindung mit einer dynamischen Bewegung, also um den grösseren Zusammenhang.

Sie schuf aber keine Kunstform des Atems, sondern dieses Atems wird von ihr auf die natürlichen Abläufe zurückgeführt und in den Rahmen einer breiten Körper- und Lebensschulung gestellt.

Seit 1959 besteht der „Internationale Fachverband für Integrale Atem- und Bewegungsschulung (IAB) Methode nach Klara Wolf“, ein Zusammenschluss von Atempädagogen, die in vielen Ländern nach dieser Methode unterrichten. Seit über 30 Jahren führt die Tochter Maja Wolf das Lebenswerk ihrer Mutter weiter – eine beinahe atemberaubende Leistung.

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